Achtsamkeit als Leitmotiv

Unser Leitmotiv bei der Basis bzw. eine entscheidende Säule ist die Achtsamkeit. Aber wieso eigentlich und was hat das mit Politik zu tun? Viele Menschen denken, Achtsamkeit ist lediglich ein Modewort und wird nur von Meditationsfans, Buddhisten oder Basisanhängern als bedeutsam empfunden. Dabei steckt hier viel mehr dahinter…

„Das Menschsein und die Beachtung der Menschlichkeit des anderen sind das Leitbild einer freiheitlichen Gesellschaft, in der die Mitmenschen einen liebevollen und friedlichen Umgang miteinander pflegen.“
dieBasis

Achtsamkeit wird oft mit Bewusstheit, Achtsamsein, Geistesgegenwart oder Wachheit beschrieben. Bei Wikipedia fand ich eine sehr gute Beschreibung für Achtsamkeit:

Achtsamkeit (englisch mindfulness) bezeichnet einen Zustand von Geistesgegenwart, in dem ein Mensch hellwach die gegenwärtige Verfasstheit seiner direkten Umwelt, seines Körpers und seines Gemüts erfährt, ohne von Gedankenströmen, Erinnerungen, Phantasien oder starken Emotionen abgelenkt zu sein, ohne darüber nachzudenken oder diese Wahrnehmungen zu bewerten.

Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten diesen Zustand zu erreichen. Meistens ist dieser allerdings nicht von Dauer, da uns ständig die eigenen Gedanken und Emotionen überfluten. Ich möchte daher auch den Begriff Bewusstheit einbringen, welcher ja auch mit Achtsamkeit gleichgesetzt wird.

Bewusstheit (Achtsamkeit) bedeutet für mich:

„Ich bin mir darüber bewusst, dass ich nicht frei von Gedanken und Emotionen bin. Ich bin mir darüber bewusst, dass ich nicht frei von Bewertungen und Beurteilungen bin – auch wenn ich mir Mühe gebe, diese zu unterlassen. Ich bin mir bewusst, dass ich öfter – vor allem tagsüber – unachtsam bin.

Kurz gesagt – bin ich mir meiner eigenen Fehlerhaftigkeit bewusst und versuche diese achtsam und liebevoll wahrzunehmen – und – so gut es mir möglich ist, aufzuheben.“

Wie mache ich das? Wie bin ich achtsam?

Ich mache Meditation 😉 und – ich erinnere mich ständig selbst daran „achtsam zu sein“. Manchmal gelingt mir das ganz gut und ich nehme Situationen plötzlich aus einer Art Vogelperspektive wahr (als sei ich quasi ein Zuschauer meiner Selbst). Manchmal bin ich aber auch mittendrin und merke erst später, dass ich nicht bewusst genug war und mich wieder einmal von meinen Gefühlen und Gedanken habe hinreißen lassen.

Die Bewusstheit: Ich bin mehr als dieser Körper, dieses Denken, diese Gefühle! – schenkt mir auch einen ganz anderen Blickwinkel auf meine Umwelt und Mitmenschen, denn sie sind auch mehr und letztlich auch mit mir verbunden.

Menschen mit großer Verantwortung, wie Politiker, sollten sehr achtsame und bewusste Menschen sein. Sie können im Menschenverbund viel Gutes tun, aber auch viel Schaden anrichten!

Wie seht ihr das? Ich freue mich schon auf eure Beiträge und Antworten in den Kommentaren. Teilt gern diesen Beitrag, wenn er euch gefallen hat und seid euch meiner Aufmerksamkeit in diesem Moment bewusst!

Ein Kommentar

  1. Achtsamkeit klingt so einfach, ist aber echt schwierig, man könnte ewig darüber nachdenken, weil dann so vieles bewusst wird. Entweder ich bin achtsam oder nicht, und wenn ich achtsam bin, dann bin ich es auch mir gegenüber, und wenn ich bei mir so genau hinschaue, da ist auch nicht alles Gold, was glänzt, also, ich will nicht alles sehen. Wenn Politikern bewusst wird, wie wenig achtsam sie sich selbst und allem gegenüber sind, sie versinken vor Scham im Boden.

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